5 Einsatzfelder für Social Proof

17. Januar 2024
FM-Masteradmin
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5 Einsatzfelder für Social Proof

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Wir alle nehmen Handlungen Anderer als Anhaltspunkt für unsere eigenen Handlungen, das ist soweit nichts Neues. Jeder läuft plötzlich mit einer Smartwatch herum? Vielleicht sollte ich mich doch mal damit beschäftigen. Überall in der Stadt sehe ich E-Bikes? Vielleicht gar keine schlechte Idee.

Das ist im Internet natürlich nicht anders, was Unternehmen gerne nutzen, um sich und ihr Produkt durch diesen Effekt in ein besseres Licht zu rücken. Ich gehe hier auf 5 Einsatzbereiche ein, in denen man einen Social Proof aktiv nutzen kann.

Kundenbewertungen - Einfacher gesagt als getan

Mal eben was online bestellen, einen Handyvertrag abschließen oder auch den Handwerker um die Ecke buchen. Wenn alles klappt, haben wir keinen Grund zur Beschwerde, aber werden wir jeden Einzelnen bewerten? Vermutlich nicht.

Wenn dagegen etwas richtig schief läuft und wir ein wenig Dampf ablassen wollen, sehen wir uns schon verlockt eine deutliche Bewertung abzulassen.

Kundenbewertungen klingen immer so einfach, doch mit einem “Bewerten Sie uns doch” ist es oft nicht getan. Um eine Bewertung zu erhalten gibt es zwei Varianten, die besonders gerne genutzt werden.

Mit Sympathie punkten

Mein Versicherungsmakler ist ein ziemlich sympathischer Typ, er nimmt sich immer Zeit für mich und steht mir auch mit Fragen die über die eigentliche Arbeit als Makler hinaus gehen zur Seite. Ja, ich würde vermutlich eine günstigere Versicherung finden, aber warum sollte ich? Wenn er mich dann mal um einen kleinen Gefallen bitten würde, wie eine Bewertung, wie könnte ich da nein sagen?

Unternehmen, die stark mit den Kunden im Kontakt stehen, können mit absoluten Kleinigkeiten einen sehr positiven Eindruck hinterlassen – und eben genau dann auch mal nach einer Bewertung fragen.

Mit Ersparnissen locken

Wer schon mal etwas bei Amazon bestellt hat, hatte sicher auch mal ein Kärtchen darin, dass ein Geschenk versprochen hat, wenn man eine Bewertung abgibt. Nicht selten ist es die komplette Rückerstattung der Produktkosten. Ist das der sauberste Weg? Vermutlich nicht. Funktioniert er? Das steht außer Frage.

Wenn Marketing auf Verständnis für dein Produkt trifft

Wir bei Fool’s Mate verstehen es, uns in den Kunden und das Produkt oder die Dienstleistung reinzudenken. Das Resultat?

  • Zielgruppenspezifisches Marketing, genau auf deine Kunden ausgerichtet
  • Transparente Reportings, die den Erfolg der Maßnahmen klar und verständlich präsentieren

Frank T. aus Mulmshorn hat gerade bei uns gekauft

Wie eben bereits erwähnt liegt das Problem beim Social Proof oft daran, dass der Kunde etwas aktiv tun muss. Anders ist es bei Kaufbenachrichtigungen, die man insbesondere bei Veranstaltungen von Coaches oder auf Shopify-Shops sieht.

Hier gibt es direkt mehrere Aspekte, die es zu einem sehr beliebten Social Proof machen:

  • Ich sehe, dass die Seite Kunden hat, die in diesem Moment zuschlagen
  • Ich werde auf Produkte aufmerksam gemacht, die ich sonst vielleicht gar nicht gesehen hätte
  • FOMO – Fear of missing out: Scheinbar ist da etwas, auf das sich alle stürzen

Die Einrichtung ist leicht, die Kosten überschaubar. Ein genialer Social Proof, der keine Internation des Kunden selbst benötigt.

Influencer sprechen über dich

Oma Gerda wird vermutlich keine neue Häkelnadeln kaufen, wenn der hippe Rapper erzählt, dass ein neuer Drop an litten Motiven herausgekommen sind. Doch es gibt eben genug Zielgruppen, die von Influencern aktiv angesprochen werden. Wobei, ich muss die Aussage eben zurücknehmen, Oma Gerda ist  vermutlich schon überzeugt, wenn die Häkel-Legende persönlich von diesen Nadeln schwärmt.

Wenn wir uns mit jemanden identifizieren können, vertrauen wir dieser Person mehr. Klar, immerhin wirkt sie wie wir, und wir vertrauen uns ja selbst.

Influencer können zu einem gewissen Grad Testimonials ersetzen, so werden zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen.

Auszeichnungen und Zertifikate

Es sollte wohl soweit klar sein, dass einige Auszeichnungen mehr oder weniger eingekauft sind, zumindest weiß man es, wenn man sich ein wenig damit beschäftigt. Designpreise, Partnersiegel und co. lassen sich günstig einkaufen und platzieren – die Bedingungen sind oftmals überschaubar.

Ich möchte hier nicht pauschal gegen Auszeichnungen hetzen, wir selbst haben auf unserer Seite ein paar Siegel stehen, weil es schon irgendwie so wirkt, als würde man ein “Experte” sein und besondere Kompetenzen aufweisen. Man wird aber eben gewisse Zielgruppen, die diese Maschen kennen nicht beeindrucken können.

Hier heißt es: Kenn deinen Kunden und überlege, ob er wirklich davon überzeugt wird. Nicht selten wird die Antwort “ja” sein.

Fallstudien & Referenzen - Kompetenz & Social Proof

Im Dienstleistungssektor, in dem wir uns auch bewegen, sind insbesondere Referenzen der Benchmark für Kompetenz. Wer für besonders etablierte Marken und Kunden komplexe Aufgaben erledigt hat, hat nicht nur ein gutes Netzwerk, sondern auch die entsprechenden Skills.

Nicht alle Arbeiten dürften immer genannt werden, wir stehen nicht selten vor einem NDA, der uns jegliche Erwähnung klar untersagt. Doch wenn man die Möglichkeiten vom Kunden bekommt, sollten die eigenen Arbeiten unbedingt repräsentativ präsentiert werden.

Sei es ein Video der Arbeiten eines Handwerkers oder die Fallstudie über den Erfolg der Optimierung einer Werbeanzeige, Nachweise über die eigenen Kompetenzen ziehen eigentlich immer.

Welcher Social Proof passt zu dir?

Noch unsicher, mit welchem Social Proof du deine Kunden überzeugen kannst? Dann vereinbare doch einen Beratungstermin mit uns und wir sprechen unverbindlich über Möglichkeiten, wie du von zielgruppenorientieren Social Proof profitieren kannst.

Uns gefunden?

Jetzt drehen wir den Spieß um:

Du wirst gefunden!

Du hast den Weg hierher geschafft. Ab jetzt sind wir am Zug wir und zeigen anderen den Weg zu Dir!

…don’t be a fool